29.03.2010

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29.03.2010

Bundesministerium der Finanzen konkretisiert GDPdU-Verzögerungsgeld

Mit Schreiben vom 11. März 2010 antwortete das Bundesministerium der Finanzen (BMF) auf die Eingabe des DIHK, Berlin zu der Thematik der Rückstellungen für Aufwendungen im Zusammenhang mit der digitalen Betriebsprüfung (GDPdU). Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) ist die Spitzenorganisation der 80 Industrie- und Handelskammern (IHKs) in Deutschland. Das BMF sieht dabei einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen Rückstellungen für GDPdU- Aufwendungen und dem GDPdU-Verzögerungsgeld.

Eine bisher wenig beachtete Änderung der Abgabenordnung hat das Jahressteuergesetz 2009 mit sich gebracht. Demnach soll es künftig im Ermessen der Finanzverwaltung liegen, bei Nichteinräumung des Rechts auf Datenzugriff ein Verzögerungsgeld von bis zu 250.000 EUR zu erheben.

2017-09-26T12:15:29+00:00