Die hsp bietet IT-Ausbildungen für geflüchtete und eingewanderte Menschen. Soziales und berufliches Engagement ohne kulturelle Grenzen wird bei der hsp gelebt.

Geflüchtete in Ausbildung – für uns eine Bereicherung

Als mittelständisches Unternehmen am Tor zur Welt bieten wir Ausbildungen für geflüchtete und eingewanderte Menschen an, deren Erstsprache nicht Deutsch ist. Ein aktuelles Beispiel: unser Kollege Khaled. Das Konzept der beruflichen Ausbildung kannte er aus seiner Heimat Syrien nicht. Dort hatte er drei Jahre Elektrotechnik in Aleppo studiert, bevor er Anfang 2015 nach Deutschland kam. Überragend und inspirierend ist die Geschwindigkeit, mit der er die komplizierte deutsche Sprache erlernt hat. Mit dieser Energie hat er auch im Bewerbungsprozess der hsp die Verantwortlichen überzeugt. Am Standort in Hamburg absolviert er nun bis zum Sommer 2019 seine Ausbildung zum Fachinformatiker im Bereich Anwendungsentwicklung.

Die berufliche Ausbildung bei dem inhabergeführten Unternehmen vereint für Khaled viele Vorteile: „Die Ausbildung in Deutschland ist sehr wertvoll, denn damit kann ich beweisen, dass ich gut qualifiziert bin, und mir so eine Karriere aufbauen. Hier habe ich ein geregeltes Einkommen und werde von meinen Ausbildern gefördert. Außerdem arbeite ich sehr gerne mit meinen Kollegen zusammen.“

Auch dem Ausbilder macht die Arbeit mit Khaled große Freude. Ihm fällt dessen positive Entwicklung auf:

Khaleds Deutschkenntnisse verbessern sich Tag für Tag und er wird immer sicherer in seinem Auftreten. Außerdem hat er sich voll in das Arbeitsleben integriert.

Partnerschaft mit wir-zusammen.de

Der Inhaber der hsp, Paul Liese, setzt alles daran, Khaled und aktuell drei weitere Azubis mit ähnlichem Lebensweg im Unternehmen während der Einstiegsqualifizierung und Ausbildungszeit zu unterstützen. So hat die hsp neben der Möglichkeit zur Ausbildung auch eine spezielle Partnerschaft mit der Organisation wir-zusammen.de organisiert. Die Initiative unterstützt Geflüchtete dabei, ihren beruflichen Werdegang in Deutschland fortzusetzen oder einen Neuanfang erfolgreich anzugehen. Denn nach wie vor besteht die rein politische Benachteiligung der ausländischen Abschlüsse, so dass teils hochqualifizierte Fachpersonen hierzulande behandelt werden wie Schulabbrecher:innen.

Die Idee zu „Wir zusammen“ entstand 2015 aus dem Dialog führender Vertreter:innen der deutschen Wirtschaft. Gegründet wurde das Netzwerk im Februar 2016 von 36 Initiatoren, die zu diesem Zeitpunkt alle bereits mit Projekten für Geflüchtete aktiv waren. Die angeschlossenen Unternehmen fassen ihr Engagement unter dem Dach des Netzwerks zusammen. So auch die hsp. Die Plattform „www.wir-zusammen.de“ bietet dabei neben Transparenz und Orientierung auch Beispiele für bereits erfolgreich etablierte Projekte. Sie soll weitere Unternehmen dazu inspirieren, sich ebenfalls zusammen mit ihren Belegschaften für die Integration von Menschen einzusetzen, die ihr gesamtes Leben und meist sogar Familienmitglieder und Freund:innen zurücklassen mussten .

Wie können Sie teilnehmen?

Sie haben sich von „Wir zusammen“ inspirieren lassen und möchten sich für Ihre Mitmenschen einsetzen?
Dann schließen Sie sich uns an und werden Sie aktiv!

Sie haben eine Flucht hinter sich und möchten bei der hsp anheuern?

Dann schließen Sie sich uns an und schicken uns eine Bewerbung!