08.07.2010

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08.07.2010

GDPdU-Datenzugriff auf elektronische Registrierkassen, Waagen und Taxametern

Bereits im Herbst 2009 kündigten die Finanzbehörden eine Ausweitung des Datenzugriffs nach GDPdU über die Finanzbuchhaltung hinaus an. Die Stufe I dient dazu,  Erfahrungen der Prüfungsdienste mit der maschinellen Auswertbarkeit von Finanz- und Lohnbuchhaltungsdaten zu erhalten. Mit der neuen Stufe II soll nun eine Ausweitung des Datenzugriffs auf vor- oder nachgelagerte Systeme, wie Materialwirtschafts- und Auftragssteuerungssysteme erfolgen. Der Entwurf des BMF-Schreibens zeigt, dass es Änderungen bei der Aufbewahrung digitaler Unterlagen bei Bargeschäften geben wird.

Vorsysteme bei Bargeschäften speichern Einzeldaten, die in einer Finanzbuchhaltung in der Regel verdichtet werden, z. B. in Tagesjournalen. Bei PC-Kassen/PC-gestützten Kassensystemen, elektronischen Registrierkassen, Waagen und Taxametern ist das fast identisch. Die redundante Datenspeicherung wurde bisher möglichst vermieden.

2017-09-26T12:15:48+00:00