Es wird weitere Vereinfachungen und erneute Stellungnahmen geben…

Bereits in wenigen Tagen soll es das finale Anwendungsschreiben zum § 5b EStG sowie den endgültigen Taxonomien geben. Es ist bekannt, dass das BMF für das Jahr 2012 eine sogenannte Nichtbeanstandungsregel für das Einreichen von Bilanz und GuV an die Finanzverwaltung in Papierform einführen wird. Hinzu sind eine Reihe von Vereinfachungen in Form von zusätzlichen Auffangpositionen und Streichung von Mussfeldeigenschaften vorgesehen. Das Ausfüllen von Mussfeldern mit sogenannten NIL-Werten (Leerwerten) bringt zusätzlich Erleichterung. Damit werden Eingriffe in das Buchungsverhalten der Steuerpflichtigen vermieden.

Vertreter von Verbänden bekamen die Möglichkeit, Anregungen zum überarbeiteten Entwurf eines Anwendungsschreibens zu § 5b EStG vom 1. Juli 2011 sowie zum passenden Ergänzungsschreiben vom 8. August 2011 vorzubringen. Es wurden weitere Punkte kritisiert:

  • Die elektronische Datenübermittlung in bestimmten (einmaligen) Fällen (z.B. Betriebsaufgabe, Umwandlungsfälle) ist nicht realisierbar.
  • Manche Formulierungen in den Schreiben sind noch missverständlich. Sie müssen überarbeitet werden oder mit Erklärungen ergänzt werden.
  • Ein manuelles Erfassungstool für die vereinfachte Datenübermittlung ist erforderlich. So kann die Anschaffung teurer Software zur Datenübermittlung vermieden werden.

Das BMF erklärte, dass sie die Verbandsanregungen genau prüfen wird. Bezüglich der Taxonomien, wird es nur noch geringe Änderungen geben – spekuliert man aus Fachkreisen. Ob es eintreffen wird…