Wer zukünftig erfolgreich sein möchte, sollte dafür sorgen, dass es eine Zukunft gibt.
Es soll immer noch Unternehmen geben, die Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit getrennt betrachten. Bei uns dagegen gehört beides fest zusammen.
Zum einen arbeiten bei uns viele Eltern und wir denken an die Zukunft unserer Kinder. Und zum anderen wird es auf einem unbewohnbaren Planeten keine Wirtschaft geben, das können wir garantieren.
Kleine und große Maßnahmen für Nachhaltigkeit
Reden ist Silber, Anpacken ist Gold
Statt einfach nur Geld an irgendeine Organisation zu überweisen, packen wir lieber selbst mit an. Am liebsten gleich bei uns in der Hamburger Nachbarschaft.
Unsere Maßnahmen für Nachhaltigkeit
Nutzer:innen eines Desktop-PCs werden möglicherweise erst später auf sie aufmerksam, wohingegen Laptop-User sie sofort entdecken: Die Energiesparoptionen. Doch nicht nur der Wunsch nach einer möglichst langen Akkulaufzeit macht diese Funktion unentbehrlich, auch unter ökologischen Aspekten ist eine optimale Einstellung durchaus sinnvoll.
Was ist schlimmer als Stand-By? Stand-Ready!
Der eingebaute Stand-By-Modus moderner Elektronikgeräte ist zu Recht in Verruf, da er langsam, aber stetig den Stromzähler zum Drehen bringt, obwohl niemand aktiv die Geräte nutzt. Ein wahrer Energiefresser jedoch ist der Stand-Ready-Modus von Geräten, die – trotz Inaktivität der Nutzer:innen – nicht mal in den Stand-By-Modus schalten, sondern mit voller Energie weiterfahren. Dazu gehören im Büroleben natürlich in erster Linie die Arbeitsrechner der Team-Mitglieder.
Mit einer Awareness-Kampagne zu diesem Thema hat die hsp im Mai 2021 die Ad-Hoc-Bereitschaft der Arbeitsrechner massiv reduziert, um Energiekosten zu senken und der Umwelt somit Gutes zu tun. Durch geschicktes Austarieren der optimalen Einstellungen gelang es uns, die durchschnittliche Zeitdauer, die es brauchte, bis die Bürorechner in den Energiesparmodus wechselten, um starke 68% zu verkürzen. Noch positiver fällt der Vorher-Nachher-Vergleich in puncto Bildschirm-Timeout aus: So konnten wir ohne Beeinträchtigung des Arbeitsrhythmus der Mitarbeitenden die verstrichene Zeitspanne, bis sich die Monitore automatisch abblendeten, um enorme 85% senken.
So merkt man, dass selbst kleine und einfache Schritte helfen können, einen Beitrag für Umwelt- und Klimaschutz zu leisten.
Im Durchschnitt verstrichene Minuten bis zum Einsetzen des Energiesparmodus (Vorher)
Im Durchschnitt verstrichene Minuten bis zum Einsetzen des Energiesparmodus (Nachher)
Im Durchschnitt verstrichene Minuten bis zum Bildschirm-Timeout (Vorher)
Im Durchschnitt verstrichene Minuten bis zum Bildschirm-Timeout (Nachher)
Schon seit Herbst 2019 üben wir uns von der hsp im kompletten Papierverzicht in Bezug auf ausgehende und eingehende Dokumente. Das heißt, wir lassen den Drucker konsequent ruhen und auch unsere Lieferanten haben sich auf papierlose Kommunikation umgestellt und gelernt, dass wir kein Papier mehr annehmen. Diese Maßnahme deckt sich nicht nur perfekt mit unserem Streben nach Digitalisierung, sondern spart auch viele Ressourcen und jede Menge CO₂ ein.
In den letzten drei Jahren vor der Maßnahme wurden durch unser Office ca. 381,3 kg CO₂-äquivalente Luftschadstoffe durch den Stromverbrauch der Druckvorgänge, der Papierherstellung und der Druckmittelherstellung (Tinte, Toner, Drucker) emittiert. Auch schlugen diese Produktionskosten mit 2264 Liter Abwasser zu Buche, das aufwendig gereinigt werden muss.
Mit dem Papierverzicht kann die hsp also folgende Umweltkosten jedes Jahr vermeiden:
- 25,77 kg an CO₂-äquivalenten Luftschadstoffen
- 5,83 kg CO₂ durch das ausbleibende Bedrucken des Papiers
- 95,5 kg CO₂ durch den nicht erfolgten Energieverbrauch der Druckmittelherstellung
- 754,67 Liter Abwasser, das aufwändig gereinigt werden müsste
Eine der größten Herausforderungen unserer Zeit ist die gigantische Menge an Plastikmüll. Um unseren Beitrag zu einer Reduzierung zu leisten, haben wir den gesamten Einkauf auf möglichst plastikfrei verpackte Produkte umgestellt.
So verzichten wir bei der Getränkeauswahl für unsere Besucher:innen vollständig auf Plastikflaschen und -deckel. Darüber hinaus haben wir einen hochmodernen Wasserfilter und -spender installiert, der rund um die Uhr für frisches Trinkwasser ohne Plastkbelastung sorgt.
An einigen Stellen kommen wir jedoch nicht um Plastikverpackungen herum. Während wir dort konstant nach plastikfreien Lösungen suchen, achten wir darauf, anfallenden Plastikmüll dem Recyclingkreislauf zuzuführen.
Konventionelle Reinigungsmittel sind schädlich für die Umwelt. Allein aus Wasch- und Reinigungsmitteln privater Haushalte werden laut Umweltbundesamt jährlich mehr als 500.000 Tonnen an Chemikalien ins Abwasser geleitet, unter denen sich viele Tenside, Polycarboxylate, Phosphonate, Enzyme und Silikone befinden.
Der Anteil nicht leicht abbaubarer Bestandteile nimmt dabei kontinuierlich zu und viele der Inhaltsstoffe stehen in Verdacht Asthma, Krebs oder andere Krankheiten auszulösen.
Grund genug für die hsp, auch an dieser Front aktiv zu werden. Daher werden bei der Reinigung unserer Räumlichkeiten ausschließlich umweltschonende und leichter abbaubare Bio-Präparate eingesetzt.
Auch in den nachhaltigsten Unternehmen sind Abfälle kaum zu vermeiden. Allerdings können alle Mitarbeitenden ihren Beitrag leisten, um die Umweltbelastung so gering wie möglich zu halten.
So werden bei uns selbstverständlich Papier, Verpackungsmüll und sonstige Abfälle voneinander getrennt entsorgt. Allerdings kann es bei verschmutzten Verpackungen und komplexen Verbundstoffen schnell passieren, dass etwas falsch ein- bzw. aussortiert wird. Deshalb wurden alle Mitarbeitenden mit einer Kampagne sensibilisiert, welche Arten von Abfall wie entsorgt werden muss.
Während die einen am liebsten noch mit der Kutsche durch die Gegend fahren möchten, haben wir uns für die Zukunft entschieden. So haben wir nach und nach unseren gesamten Fuhrpark auf E-Mobilität umgestellt und fahren seit 2024 vollständig elektrisch.
Darüber hinaus sind vier unserer Tiefgaragenstellplätze mit Wallboxen ausgestattet. Mit Ladekarten von DKV werden unsere Fahrzeuge vollständig mit Okostrom geladen. So gehen wir auch außerhalb unserer Büroräume keine Kompromisse mehr ein.

Natürlich lieben wir weiterhin Sprudelwasser mit Kohlensäure, doch im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsbemühungen haben wir im Juni 2023 Trinkwasserautomaten eingeführt. Diese sollen uns als CO₂-neutrale Alternative zu herkömmlichen Wasserkästen dienen.
Warum diese Umstellung? Deutschland verfügt über eine der besten Trinkwasserqualitäten weltweit. Daher bieten wir ab sofort stilles Wasser direkt aus der Leitung oder mittels spezieller Filterung an unserem Trinkwasserautomaten an. Zusätzlich haben unsere Mitarbeiter:innen die Wahl zwischen Wasser mit wenig oder viel Kohlensäure, sowohl in gekühlter als auch in ungekühlter Variante.
Diese Maßnahme trägt zu unserer Nachhaltigkeitsstrategie bei, insbesondere zur Reduzierung unseres CO₂-Fußabdrucks. Die Produktion von Mineralwasser in Flaschen ist zwar in der Regel CO₂-neutral, jedoch entstehen erhebliche CO₂-Emissionen während des Transports von der Quelle zum Großhandel, vom Großhandel zum Einzelhandel und letztendlich vom Einzelhandel zum Büro. Durch die Umstellung auf Trinkwasserautomaten minimieren wir diesen Transportaufwand und leisten somit einen Beitrag zum Klimaschutz.
Wieso redet die Gesellschaft ständig von „Klimaschutz“? Das Klima muss nicht geschützt werden, sondern die Menschen. Wir sind es, die bedroht sind. Denn Fakt ist: Wenn wir so weitermachen, werden wir nicht überleben, egal, wie reich, privilegiert oder motorisiert wir sind. Sprechen wir also von Menschenschutz.
Entsprechend ist es absurd und an der Realität vorbei, zugunsten der sog. „Wirtschaft“ die Umwelt zu zerstören. Auf einer lebensfeindlichen Erde wird es keine Wirtschaft geben. Als Hamburger Hightech-Unternehmen mit Innovationsanspruch erwarten wir von uns selbst, dass wir unser Unternehmen so aufstellen, dass wir auch morgen noch erfolgreich wirtschaften können. Dazu gehört auch, nicht auszusterben.
Deshalb ruhen wir uns auf den bereits umgesetzten Maßnahmen nicht aus. Wir sind immer auf der Suche nach weiteren Möglichkeiten, unseren Beitrag zum Umwelt- und Menschenschutz zu vergrößern.






