hsp.talk: Im Interview mit Andreas Wagner

In der betriebswirtschaftlichen Beratung bietet es sich an und hilft Unternehmen, Prozesse zu dokumentieren um im Anschluss Potenziale der Optimierung zu erkennen. Andreas Wagner ist Unternehmensberater und war auf der Suche nach einer Software, die bei der Erstellung der Verfahrensdokumentation unterstützt. Eine Textverarbeitung kann das aus seiner Sicht nicht, so viel sei bereits verraten. Hören Sie sich das nachfolgende Interview an, oder lesen Sie die verschriftlichte Version.

Lieber hören statt lesen? Hier geht es zum Podcast

Paul Liese: Herr Wagner, Sie sind heute ganz spontan zu uns gekommen zum Thema Verfahrensdokumentation mit unserer Software. Ich glaube, am Mittwochabend haben Sie mir geschrieben, ob wir uns am Freitag kurzfristig treffen können.

Andreas Wagner: Ja.

Paul Liese: Vielleicht kurz für unsere Interessenten und Kunden: Wie sind Sie auf uns gekommen, auf die hsp generell?

Andreas Wagner: Ja Herr Liese, das ist eigentlich relativ skurril. Ich befasse mich seit einiger Zeit mit dem Thema Verfahrensdokumentation. Es kursiert eine Musterverfahrensdokumentation im Netz, die man sich angucken kann, die grundsätzlich wie eine Word-Datei funktioniert. Wenn man damit arbeitet, merkt man, wie kompliziert das ist. Ich habe in einer Suchanfrage bei Google einen Hinweis darauf bekommen, dass dort jemand behauptet, eine Verfahrensdokumentation mit Word zu erstellen sei sehr umständlich und schwierig. Das traf genau bei mir “zwischen die Augen“. Dann habe ich diesen Artikel gelesen – der war von Ihnen, Herr Liese – und in dem Augenblick war für mich erstmal klar, „da suchst du weiter“. Wir haben dann auch recht bald geschrieben. Das kam dadurch, dass Sie mich quasi veranlasst haben, auf Ihrer Seite unten in den Chat zu schreiben, weil ich eigentlich bei der Datenschutzerklärung auf „ok“ drücken wollte, und da haben Sie gleich geantwortet. Und jetzt sitze ich hier, tatsächlich spontan. Ich dachte mir, wenn das remote gemacht wird, kann und wird das technisch funktionieren, aber frage doch an, ob das am Freitag geht – immer ein schöner Tag –, in Hamburg – eine schöne Stadt –, und insofern bin ich jetzt sehr angenehm angestachelt, fast überwältigt. Ich freue mich darauf, wenn ich heute aus dem Auto steige, dass ich mich dann mit dem Programm befassen kann. Das Wochenende ist hoffentlich regnerisch, um mich dann auch entsprechend damit zu befassen.

Paul Liese: Ja, ich erinnere mich noch. Über den Chat hatten Sie uns angeschrieben und wir konnten nicht gleich antworten. Dann haben wir zwei Tage später geschrieben. So war das glaube ich. Aber am Ende haben wir uns dann ja doch gefunden. Finde ich gut, die Geschichte. Ihre ersten Eindrücke haben Sie auch geschildert. Was würden Sie uns mit auf den Weg geben? Was können wir besser machen? Was hilft Ihnen, das Thema Verfahrensdokumentation bei Ihren Kunden, bei Ihren Mandanten zu platzieren?

Andreas Wagner: Da fällt mir im Augenblick noch nichts ein, womit Sie etwas anfangen können. Das ist eher so ein Feedback an mich selber. Wir haben uns das ja jetzt hier auf dem großen Flipchart angeschaut und da habe ich gemerkt, dass das für mich eine Anpassungsfrage ist – also sehen und erkennen, dass es nicht so einfach ist. Das hat aber mit Ihnen nichts zu tun, da ist viel auf der Seite. Insofern ist das eine Sache, die ich mir klar machen muss. Bei mir wären es dann insgesamt zwei, drei Bildschirme, die eine Rolle spielen. Ich werde mich technisch darauf einstellen, dass das optimal funktioniert.

Paul Liese: Sehr schön. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Ihnen.

Andreas Wagner: Ich gebe gerne auch Feedback. Spätestens durch meine Fragen, die ich vielleicht immer wieder stelle, werden Sie merken, dass an der Stelle noch ein Punkt zu machen ist. Natürlich ist es möglicherweise ganz hilfreich, mal zu überlegen, ob man noch ein Handbuch macht.

Paul Liese: Das bekommen Sie gleich als PDF.

Andreas Wagner: Super, damit haben wir die Frage schon beantwortet. Denn ich habe reingeguckt und dachte, „jetzt ausdrucken ist ja doof“. Sie können einem die Wünsche von den Augen ablesen.

Paul Liese: Nicht ganz, aber ich bemühe mich.

Andreas Wagner: Ihre Erfahrungen sorgen schon dafür, dass Sie ganz weit vorne sind. Abgesehen davon kann ich mir nicht vorstellen, dass jemand auf demselben Niveau ist mit dem Angebot. Ich glaube es hat noch keiner erkannt, weil es höchstwahrscheinlich auch sehr, sehr viel Arbeit macht. Wer mal programmiert hat – ich habe das mal vor 30 Jahren gemacht – der weiß, dass jedes Zeichen, was auf dem Bildschirm erscheint, in irgendeinem Code hinterlegt sein muss und dann noch die Zusammenführung. Und das Fachliche ist das, was mich eigentlich begeistert; dass Sie ein Fachmann sind und möglichweise eher Fachmann für Verfahrensdokumentation als für Programmierung.

Paul Liese: Ja vom Programmieren verstehe ich nicht viel. Dafür habe ich meine Mitarbeiter.

Andreas Wagner: Sie denken sozusagen durch das Gehirn des Anwenders und das macht es eigentlich aus.

Paul Liese: Vielen Dank.

Andreas Wagner: Gerne.