Opti.Tax-Features im Überblick

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Opti.Tax-Features im Überblick 2017-06-06T10:33:39+00:00

Neues Release 1.10 – verfügbar ab November 2015

Die Übermittlung eines korrekten Datensatzes für die E-Bilanz wird mit jeder Veröffentlichung einer neuen Taxonomie-Version komplexer. Opti.Tax Release 1.10 hilft dem Anwender die Erfassung und die Erzeugung eines validen Datensatzes zu vereinfachen.

Das Release 1.10 steht unter daher dem Thema: Verbesserung der Anwenderunterstützung. Es sind daher viele neue Funktionen enthalten, um dem Anwender die Erfassung und die Erzeugung eines validen Datensatzes zu vereinfachen.

Neue Funktionen wie Live-Validierung und Fachunterstützung bei komplizierten Verknüpfungen der Taxonomie erleichtern das Verständnis der schwierigen Taxonomie. Der Kommentar zu Taxonomie der E-Bilanz Ratgeber vom Stollfuß-Verlag zur neuen Taxonomie 5.3 ist ebenso enthalten wie weitere neue Features und Module.

Die Live-Validierung bietet eine – neben Interview und E-Bilanz Ratgeber – eine weitere Anwenderunterstützung zur Erzeugung eines validen Datensatzes. Die seit R 1.8 enthaltene Live-Validierung wurde im R 1.10 weiter verbessert und beinhaltet u.a.:

  • Anzeige von Erfassungshinweisen zeitgleich zur Eingabe
  • Anzeige am Eingabefeld– mit Setzung von Kennzeichen hervorgehoben
  • Unvollständige/unplausible/fehlerhafte Eingaben werden farblich markiert und können direkt mit einem Link angesprungen werden, dies erfolgt auch in Tupeln, z.B. wird die fehlerhafte Eingabe zu einen speziellen Gesellschafter markiert
  • Alle Erfassungshinweise können zentral in einem eigenen Fenster angezeigt und abgearbeitet werden
  • Beschreibungen und Erläuterungen der Taxonomieposition: (Beschreibung der Taxonomieposition: = documentation.de und Erläuterungen zur Taxonomieposition: = definitionGuidiance.de)

Neue Module für Release 1.10

  • Sonder- und Ergänzungsbilanzen
  • Bundesanzeiger: Veröffentlichungsart § 264 HGB

Nach Auslaufen der Übergangsvorschriften im Bereich Personengesellschaften wird für das zu übermittelnde Wirtschaftsjahr 2015 wird die Übermittlung von Sonder- und Ergänzungsbilanzen als einzelne Datenätze je Gesellschafter/Mitunternehmer ein wichtiges Thema werden. Unser Modul „Sonder-und Ergänzungsbilanzen“ unterstützt Sie bei der Erfassung, Überwachung und Übermittlung der vielschichtigen Vorgänge.

Ab R 1.10 kann nicht nur der Jahresabschluss mit dem Modul Bundesanzeiger elektronisch offengelegt werden, sondern nun kann auch mit dem neunen Modul Veröffentlichungsart § 264 HGB die Befreiung von der Pflicht zur Erstellung eines Jahresabschlusses gemäß §264 Abs. 3, 264b HGB elektronisch veröffentlicht werden.

Neue Funktionen in Release 1.10

  • Projektkopie – für jedes Projekt kann eine Kopie erstellt werden (auch gesendetes E-Bilanz-Projekt oder, S+E-Projekt oder Bundesanzeiger-Projekt)
  • Fachunterstützung mit Verknüpfung von Berichtsbestandteilen
  • Kontennachweis: Mehrfachauswahl
  • Jahreswechsel: Übernahme nur fehlende Stammdaten
  • Hypercubes: gesellschafterscharfe Kapitalkontenentwicklung, Anlagenspiegel
  • u.v.m.

Enthalten sind selbstverständlich die aktuellen Vorgaben der Finanzverwaltung und des Bundesanzeigers

  • Taxonomie 5.3 (Stand 02.04.2014)
  • EriC 22.3.4.0 (Stand 09.09.2015)
  • BAnz-webservice: Schnittstelle 1.5.0

Weitere verfügbare Module runden die Software ab:

  • E-Bilanz Ratgeber: Kommentar zu den Taxonomien
  • Live-Validierung: Für E-Bilanz und Bundesanzeiger Projekte
  • Bundesanzeiger: Offenlegung Jahresabschluss, Bekanntmachung Befreiung gem. §§ 264 Abs. 3, 264b HGB
  • OfficeFiler: Die Schnittstelle zur MS-Office-Umgebung mit vielen Mustervorlagen und Arbeitshilfen
  • Sonder- und Ergänzungsbilanzen: Das Modul zur Bewältigung der elektronischen Übermittlung im Bereich Personengesellschaften
  • XBRL.App: Daten elektronisch auf dem IPad verwalten
  • Monitoring: Risikomanagement der Daten (folgt in Kürze)

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Mapping

Das E-Bilanz Tool, das Sie kaufen, soll natürlich die Komfortfunktionen bieten, die Ihnen Zeit und Geld sparen.

Wir haben daher in unserem Tool für den aufwändigsten Teil bei der Erstellung der elektronischen Bilanz – das Mapping der Konten auf die Taxonomiepositionen – einige Ideen für Sie umgesetzt, die die Arbeit wesentlich erleichtern.

Automatisierte Zuordnung

Verwenden Sie beispielsweise Standardkontenrahmen, dann können Sie mit unserer Softwarelösung das Mapping vollautomatisch durchführen. Mit einem einfachen Mausklick können Sie direkt importieren und das Programm übernimmt alle standardisierten Zuordnungen für Sie. Sollten hierbei Fehler auftreten (bei Tippfehlern, bei ungenauen Werten o.ä.), dann müssen Sie nur noch die einzelnen Konten, die nicht zugeordnet werden konnten, nachsortieren – fertig.

Individuelle Vorlagen

Sie verwenden keine Standards, sondern verfahren nach einem individuellen Kontensystem? Auch hier kann Ihnen die Software helfen: Sie können die Konten einfach per Drag and Drop zuordnen. Auch Mehrfachzuordnungen sind möglich. Dabei können beliebig viele Sachkonten einer Taxonomieposition zugeordnet sein – oder aber sie splitten die Buchung auf mehrere Taxonomiepositionen: Flexibel, rechtssicher und nachvollziehbar.

Änderung der Taxonomie

In den kommenden Jahren ist zu erwarten, dass das Bundesministerium für Finanzen die Taxonomie zur E-Bilanz stetig anpassen wird. Das bedeutet für Sie: Erneut die Konten zuordnen. Oder auch zuordnen lassen, sofern Sie planen den Steuerberater dafür in Anspruch zu nehmen.

Mit Opti.Tax können sie die bereits durchgeführten Bilanzen als Vorlage nutzen, um die Zuordnung der Konten auf Taxonomiepositionen zuverlässig zu automatisieren. Wie schon bei den Standardkontenrahmen werden dann bloß noch Nachbesserungen an einzelnen Stellen nötig. Den Rest übernimmt das Programm für Sie.

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Wir stellen vor: Das Live-Reporting Tool

Mit dem Live-Reporting können Sie in Echtzeit erkennen, was Sie bei aktuellem Stand der Erfassung an das Finanzamt übermitteln.

Parallel zur Erfassung werden die Reports in Echtzeit aktualisiert. Die erfassten Daten können somit direkt bei der Erfassung abgestimmt und kontrolliert werden. Wesentliche Reports sind u.a.:

  • Nicht gepflegte Mussfelder
  • Buchungsjournal
  • Steuerliche Modifikationen / Überleitungsrechnung in mehreren Versionen
  • Ergebnisvorschau (Vorschau der Übermittlung) bzw. Protokoll der Übermittlung (falls Projekt erfolgreich versendet wurde)

Das Live Reporting erstellt in einer übersichtlichen und flexiblen Maske automatisch ein übersichtliches Kontrolldokument, mit dem Sie auch bei den komplexesten Vorgängen die Übersicht bewahren. Zur einfachen Handhabung trägt bei, dass sie das Live Reporting wie alle Elemente der Oberfläche, beliebig anordnen können. In einem separaten Fenster kann ein Referenzdokument hinterlegt werden und somit ist eine visuelle Abstimmung zeitgleich zur Erfassung gegeben.

Nach einem Sendevorgang wird von ELSTER ein Übertragungsprotokoll generiert und zurückgeschickt. Aufgrund der großen Datenmenge enthält das Übertragungsprotokoll nur die wichtigsten Elemente. Welche Einzelwerte tatsächlich übermittelt werden, können Sie sofort aus dem Live-Reporting entnehmen.

Selbstverständlich haben Sie auch die Möglichkeit, den aktuellen Reports zur Kontrolle im Vollbild anzeigen zu lassen oder auszudrucken. Dabei spielt ebenfalls keine Rolle in welchem Berichtsbestandteil Sie sich gerade befinden.

Live-Reporting von mehrdimensionalen Tabellen

Das Live-Reporting stellt die erfassten Werte in mehrdimensionalen Tabellen wie:

  • Anlagespiegel
  • Kapitalkontenentwicklung
  • Steuerliche Gewinnermittlung für besondere Fälle (Spartenrechnung)

Übersichtlich je Dimension mit hierarchischen Bezügen dar.

  • Steuerbilanzwert => Handelsbilanzwert => Überleitungswert

werden nebeneinander abgebildet.

Modulabhängige Darstellung

Das Live-Reporting erzeugt in Abhängigkeit der Projekte und Module unterschiedliche Reports. Je nach Modul können auch weitere Reports lizenziert werden.

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Opti.Tax – Sonder- und Ergänzungsbilanzen

Aufstellung Module mit Gültigkeit ab Release-Version

E-Bilanz(en) bei Personengesellschaften – Gesetzliche Grundlagen

Nach Auslaufen der Nichtbeanstandungsregel ist ab den Wirtschaftsjahren, die nach dem 31.12.2014 beginnen, die elektronische Abgabe der Ergänzungs- und Sonderbilanzen verpflichtend (siehe Rz. 22 des BMF-Anwendungsschreibens vom 28.09.2011). Ergänzungs- und Sonderbilanzen sind grundsätzlich in einem eigenen Datensatz zu übertragen.

Das bedeutet, dass ab Wirtschaftsjahr 2015 bzw. 2015/2016 für jeden Gesellschafter (steuerlich: Mitunternehmer) einer Personengesellschaft (steuerlich Gesamthand) mit einer Sonder- und/oder Ergänzungsbilanz (S/E-Bilanz) je ein separater elektronischer Datensatz – also eine eigene Sonder-E-Bilanz bzw. Ergänzungs-E-Bilanz – erstellt werden muss. Dabei müssen die Stammdaten der S/E-Bilanzen konsistent zur Gesamthand sein. Eine Veranlagung der Gesamthand erfolgt erst, wenn alle angekündigten Datensätze – also E-Bilanz der Gesamthand zzgl. E-Bilanzen der S+E-Bilanzen der Mitunternehmer – bei der Finanzverwaltung eingegangen sind.

Sonder- und Ergänzungsbilanzen – Lösung in Opti.Tax

S+E-Bilanzen – Lösung in Opti.Tax

S+E-Bilanzen – Lösung in Opti.Tax

Die Vorgaben der Finanzverwaltung erfordern eine Kontrolle über alle gesendeten Datensätze. Entscheidend für die erfolgreiche Übermittlung und die fehlerfreie Verarbeitung in der Finanzverwaltung ist die konsistente Angabe einer Vielzahl von Stammdaten. Wir haben dafür eine eigene Perspektive für die bei der Gesamthand erfassten Mitunternehmer entwickelt, die eine komfortable Anlage und Überwachung der Datensätze ermöglicht.

Mit dem neuen Modul Sonder- und Ergänzungsbilanzen werden die Datensätze konsistent automatisiert erzeugt, es entfällt eine Abstimmung zwischen den Daten der Personengesellschaft und den einzelnen Datensätzen der Gesellschafter. In der eigenen Perspektive sind alle erforderlichen Datensätze mit Anzeige von Bearbeitungsstand und Versandstatus gelistet – kein Datensatz geht vergessen.

Im Bereich der Personengesellschaften haben wir mit unserem neuen Modul „Sonder- und Ergänzungsbilanzen“ einen großen Schritt in Richtung Überwachung und Abstimmung komplexer Vorgänge und nachvollziehbarer elektronischer Übermittlung getan.

Funktionsbeschreibung

Das Modul „Sonder- und Ergänzungsbilanzen“ ermöglicht eine automatisierte Anlage der angekündigten Sonder- und Ergänzungsbilanzen je Gesellschafter/Mitunternehmer. Ausgehend von dem GCD-Stammdatensatz der Gesamthand werden die angekündigten eigenen E-Bilanz-Projekte mit zur Personengesellschaft konsistenten Stammdaten angelegt. Es sind – bis auf die Adresse des Mitunternehmers – keine zusätzlichen Eingaben der Stammdaten erforderlich. Alle Stammdaten können aber auch als Excelliste mit dem Modul OfficeFiler importiert werden. Somit ist ein schneller Aufbau der Datensätze mit bis zu 9.999 Gesellschaftern möglich.

Farbliche Anzeigen und Filter geben visuell schnell einen Überblick über alle Gesellschafter und der angekündigten (Sub-)Projekte sowie deren Bearbeitungsstand.

Sonder- und Ergänzungsbilanzen wurden bisher nicht gesondert verbucht. Daten der Buchhaltung sind somit i.d.R. nicht vorhanden. In unserem Modul ist eine Buchhaltung auch nicht erforderlich. Die Werterfassung für die Vorgänge zur S+E-Bilanz je Mitunternehmer erfolgt direkt im Taxonomiebaum. Die Möglichkeit von Hinterlegung von Fußnoten an den Positionen sorgt für eine ordnungsgemäße Erläuterung der Vorgänge. Die für ein valides E-Bilanz-Projekt notwendigen weiteren Eingaben zu Bilanz, GuV und weitere Berichtsbestandteile werden automatisch von der Software zugesteuert. Eine analoge Validierung sorgt dafür, dass die angekündigten Sonder- und Ergänzungsbilanzen der Mitunternehmer schnell und valide erstellt sind. Die bekannten Funktionen, u.a. Live-Reporting, Erläuterungen zur Taxonomieposition – sind Teil der Anwendung.

Ein Drittversand kann gekennzeichnet werden und die ELSTER-Übermittlungen werden mit ihren Rückgabemeldungen in der Perspektive eingetragen. Dies gewährleistet bei der Gesamthand einen vollständigen Überblick über alle angekündigten Sonder- und Ergänzungsbilanzen mit dem aktuellen Bearbeitungs- und Versandstatus.

Ein systematischer Stapelversand aller erfassten S+E-(Sub)Projekte ermöglicht die Daten gesammelt zu versenden, ohne dass jedes Subprojekt einzeln gestartet werden muss. Die Einträge in der Versandhistorie erfolgen gesammelt zur Gesamthand.

Mit dem Modul „Sonder- und Ergänzungsbilanzen“ ist die Überwachung und Abstimmung der komplexen Vorgänge und der elektronischen Übermittlung einfach, komfortabel. transparent und nachvollziehbar.

Die Anbindung an das Modul OfficeFiler für verschiedene Im- und Exportmöglichkeiten mit Excel und Word – Massendatenimport von Gesellschafter-Stammdaten und Export der Jahresergebnisse der S+E-Bilanzen für Zwecke der Steuerberechnung und Abstimmung sowie als Anlage zur Steuererklärung – runden die Lösung ab.

Das Modul Sonder- und Ergänzungsbilanzen besteht aus:

  • Gesellschafter: Übertrag – Konflikt-Dialog
  • S/E Perspektive
  • S/E-Werteerfassung
  • S/E-Eigenschaften
  • S/E-Live-Validierung
  • S/E-Live-Reporting
  • S/E-Stapelversand
  • Schnittstelle zum Modul OfficeFiler

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Aufstellung Module mit Gültigkeit ab Release-Version

Offenlegung Jahresabschluss

Nach dem Handelsgesetzbuch müssen Kapitalgesellschaften sowie Personengesellschaften, bei denen keine natürliche Person persönlich haftender Gesellschafter ist, die Rechnungslegungs- und Offenlegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften beachten. Der Umfang der offenzulegenden Abschlussunterlagen hängt von der Größenklasse eines offenlegungspflichtigen Unternehmens ab. Die Jahresabschlüsse offenlegungspflichtiger Unternehmen müssen beim Betreiber des Bundesanzeigers in elektronischer Form eingereicht werden.

Die Einsatzmöglichkeiten der Taxonomie wird durch die Bereitstellung der handelsrechtlichen Anwendungssichten der Taxonomieversion 5.2 erweitert und kann somit nicht nur steuerliche Zwecke (E-Bilanzen) sondern auch für handelsrechtliche Berichte, etwa für Offenlegungen beim Bundesanzeiger, genutzt werden.

Mit dem Modul Bundesanzeiger ist eine Verbindung zum webservice zur elektronischen Publikations-Plattform des Verlages Bundesanzeiger GmbH möglich. Daten der E-Bilanz – GCD-Stammdaten, GAAP-Bewegungsdaten Jahresabschluss – können als Basis der Offenlegung übernommen werden. Die Verbindung erfolgt direkt aus der Software heraus, es müssen keine Daten hochgeladen werden. Damit bleiben die Daten weiterhin im eigenen Bereich einsehbar. Die Umwandlung in das Bundesanzeiger-eigene Format erfolgt in der Software.

Die aus der E-Bilanz bekannten Funktionen wie Saldenimport, Mapping, Live-Validierung, Projektkopie, Versandhistorie u.a. stehen selbstverständlich zur Verfügung.

Auch in dem Modul Bundesanzeiger können mit Hilfe des Moduls OfficeFiler wertvolle Arbeitshilfen angewendet werden, so z.B. ein Schnellimport von Werten ohne Kontenmapping.

Veröffentlichungsart §§ 264 Abs. 3, 264b HGB (Befreiung)

Nach §§ 264 Abs. 3 können Unternehmen sich unter bestimmten Umständen von der Pflicht zur Offenlegung eines Jahresabschlusses befreien lassen. Der Befreiungsbeschluss als solcher muss offengelegt werden.

Mit dem Modul Veröffentlichungsart § 264 HGB kann der Befreiungsbeschluss in einem eigenen Format auf dem Portal des Bundesanzeigers mit der Veröffentlichungsart Registerschlüssel 86 bekannt gemacht werden.

Die Daten – insbesondere die Stammdaten – aus einem E-Bilanz-Projekt können übernommen werden. Der Aufbau einer Tochterdatenbank wird unterstützt und steht in Folgejahren zur Verfügung.

Die Funktionsweise orientiert sich an den Funktionen des Moduls Bundesanzeiger (Standard); es gibt jedoch einen eigenen Sende-Wizard und in der Versandhistorie wird die Übermittlung mit gesonderten Kennzeichen kenntlich gemacht.

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OfficeFiler

Was ist OfficeFiler?

Das Modul OfficeFiler ist eine Ergänzung zu Opti.Tax, die es dem Anwender ermöglicht, in der gewohnten MS-Office-Umgebung Daten zu bearbeiten und zu verwalten. In einer eigenen Perspektive der Projektbearbeitung können alle Daten, die zu einem Projekt gehören oder auch externe Dateien, geordnet verwahrt werden. Damit ist der Aufbau einer „elektronischen Akte“ zur Einsichtnahme im Falle einer Betriebs- oder Wirtschaftsprüfung möglich.

Die Daten können zwischen E-Bilanz Taxonomie oder Bundesanzeiger-Taxonomie und Excel oder Word ausgetauscht werden. Je nachdem, ob in der Taxonomie oder im OfficeFiler erfasst oder bearbeitet, wird der Bearbeitungsstand übertragen. D.h.: Daten aus Opti.Tax E-Bilanz oder Opti.Tax BAnz können nach Excel oder Word exportiert, dort geändert oder ergänzt, und anschließend zurück übertragen werden.

Die Auswahl der OfficeFiler-Vorlagen orientiert sich an der Rechtsform und den Angaben im Projekt. Filtermöglichkeiten nach Berichtsbestandteilen erleichtern das Wiederfinden der Dokumente. Es können nicht nur die Daten des Projektes selbst, sondern auch externe Dateien in den Formaten von MS-Office: Word, Excel, PDF, RTF etc. in einer eigenen Projektakte aufbewahrt werden.

In einer an die steuerliche Handakte angelehnten separaten Akte, auf die nur mit definierten Benutzerrechten zugegriffen werden kann, besteht die Möglichkeit, Dokumente und interne Notizen, aber auch Planspiele und Hochrechnungen getrennt von den allgemein zugänglichen Dokumenten zu verwahren.

Verschiedene Arbeitshilfen und Mustervorlagen decken die zu erfassenden Vorgänge ab. Arbeitshilfen und bearbeitete Mustervorlagen des OfficeFilers können historisiert abgelegt werden und zeigen somit immer den Verlauf der Bearbeitung; ohne die Vorlagen selbst zu überschreiben. Natürlich lassen sich alle Daten auch lokal speichern und außerhalb von Opti.Tax E-Bilanz oder Opti.Tax BAnz bearbeiten und anschließend für eine Aktualisierung zurück übertragen.

So sind u.a. folgende Vorlagen erhältlich:

Modul OfficeFiler Release 1.7.0 bis 1.8

  • Standard
    • Berichtsbestandteile E-Bilanz (Excel/Word) (ab Taxonomie 5.2)
    • Gesellschafter-Pflege – Massendaten-Import (ab Taxonomie 5.2)
  • für Bundesanzeiger (ab Taxonomie 5.2)
    • Schnellimport Bilanz auf Bilanzpositionsebene ohne Mapping

Modul OfficeFiler Release 1.10

  • Standard
    • Berichtsbestandteile E-Bilanz (Excel/Word) (ab Taxonomie 5.2)
    • Gesellschafter-Pflege – Massendaten-Import (ab Taxonomie 5.2)
    • Projektvalidierungsbericht
    • Anlagespiegel (brutto) als Excel-Im/Export (Variante 1) (ab Taxonomie 5.3)
    • Anlagespiegel (brutto) Kurzform als Excel-Im/Export (Variante 2) (ab Taxonomie 5.3)
    • Anlagespiegel (netto) als Excel-Im/Export (Variante 3) (ab Taxonomie 5.3)
  • für Bundesanzeiger (ab Taxonomie 5.2)
    • Schnellimport Bilanz auf Bilanzpositionsebene ohne Mapping
  • für Sonder- und Ergänzungsbilanzen (ab Taxonomie 5.2)
    • Jahresergebnis je S+E-Projekt/Gesellschafter
    • Gesellschafter-Pflege für S+E-Bilanzen:
    • S+E-Subprojekte – Adresse aus OfficeFiler: in S+E-Perspektive übernehmen
    • S+E-Subprojekte – eigene Anmerkungen: in S+E-Perspektive übernehmen
    • Erzeugung eindeutiger Gesellschafterschlüssel
    • Gesellschafterschlüssel – Abgleich Eindeutigkeit beim Übertrag zu S+E-Perspektive
    • GCD: Gesellschafter-Konflikt-Dialog bei S+E-Perspektiven-Aufruf mit Konfliktlösung

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E-Bilanz-Ratgeber vom Stollfuß-Verlag

Der E-Bilanz-Ratgeber ist eine Kommentierung der Taxonomie mit vollständiger Darstellung des GAAP- und GCD-Moduls.

Herausgeber und Autoren sind von Deloitte, einem der weltweit führenden Prüfungs-und Beratungsunternehmen, und haben langjährige und umfangreiche Erfahrung in der Betreuung von mittelständischen Betrieben. Daraus gewonnene Erfahrungen werden in wertvollen Praxistipps dargestellt.

Erläuterungen und Anleitungen zur Taxonomie

Erläuterungen und Anleitungen zur E-Bilanz stellen ausführlich und kompetent dar, worauf zu achten ist und welche Pflichtfelder auszufüllen sind. Neben der Kerntaxonomie wird auch das GCD-Modul ausführlich erläutert.

Die inhaltlichen Schwerpunkte sind:

  • positionsgenaue Kommentierung der Kerntaxonomie
  • Grundlagen der steuerlichen Taxonomie
  • Erstellung der E-Bilanz
  • technische Rahmenbedingungen
  • Auswertungsmöglichkeiten der Finanzverwaltung
  • Abdruck aller Positionen von GCD- und GAAP-Modul nebst den für die Implementierung
  • relevanten Feldern
  • Praxishinweise und Beispiele
  • Das Werk ist bilanzpostenorientiert aufgebaut. Die jeweiligen Auszüge aus der Taxonomie sind den Bilanzposten vorangestellt. Somit ist eine strukturierte und schnelle Orientierung möglich.
  • Der E-Bilanz-Ratgeber bietet die Möglichkeit, bei jedem Schritt auf dem Weg zur fertigen Bilanz fundierte Informationen zur Taxonomie der E-Bilanz zu erhalten. Die Anzeige wird kontextsensitiv angesteuert.

Der E-Bilanz-Ratgeber erkennt die dem Projekt zu Grunde liegende Taxonomieversion und zeigt das Kapitel aus dem Ratgeber für die ausgewählte Taxonomieversion an. Bei der Bearbeitung der Taxonomiepositionen wird die entsprechende Fundstelle im E-Bilanz-Ratgeber aufgezeigt und unterstützt so die Erfassung. Insbesondere bei der Bearbeitung eines Projektes im Folgejahr mit höherer Taxonomieversionen bietet das Werk eine gute Unterstützung durch die Visualisierung der Änderungen.

Die der Kommentare und Erläuterungen zu den angesteuerten Taxonomiepositionen können in einem externen Fenster angezeigt werden. Wichtige Passagen können mit Lesezeichen versehen werden. Such- und Druckfunktionen ergänzen den elektronischen Kommentar.

Für das Release 1.10 werden folgende Kommentare angeboten:

  • Auflage zur Taxonomie der Version 5.0/5.1
  • Auflage zur Taxonomie der Version 5.2
  • Auflage zur Taxonomie der Version 5.3

Im Kapitel E der 3. Auflage zur Taxonomie 5.3 wird erstmals ein Änderungsnachweis zwischen der Taxonomie 5.2 und der Taxonomie 5.3 angeboten. Die Änderungen, die sich durch die Taxonomie 5.3 ergeben, werden ausführlich dokumentiert.

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Web Client Version

Applikations-Server:

  • Windows Server 2008 R2 oder höher / Linux
  • Quad-Core (oder mehr; je nach Anwenderzahl)
  • 2 GB freier Festplatten-Platz
  • 4 GB Ram (für hohe Anwenderzahlen können u.U. weitere Applikations-Service-Instanzen notwendig werden)

Softwareanforderungen Linux

  • „glibc“ ab Version 2.3.3 (mit einem LSB 3.0 (oder höher) konformen System auf jeden Fall gegeben; muss aber nicht LSB konform sein)
  • x86/i386/i686 Libraries müssen installiert sein (wenn x64 System) da zurzeit nur 32-Bit Version verfügbar (wie alle Versionen des OptiTax Release-Branches)

Optional Datenbank-Server:

  • ca. 1 MB Datenbank-Speicher pro Projekt
  • Per JDBC-Treiber-Typ 3/4 erreichbare Datenbank, bspw.
  • Oracle JDBC (8, 9, 10, 11)
  • MS-SQL Server 2008 (Express) oder höher
  • MySql Version 3 und höher, PostgreSQL, DB2

Rich Client

Windows-Client-PC:

  • Windows 7 (32/64bit)
  • Dual-Core
  • 4 GB RAM
  • 2 GB freier Festplatten-Platz
  • 1280×1024 oder höhere Auflösung

Optional Datenbank-Server:

  • ca. 1 MB Datenbank-Speicher pro Projekt
  • Per JDBC-Treiber-Typ 3/4 erreichbare Datenbank, bspw.
  • Oracle JDBC (8, 9, 10, 11)
  • MS-SQL Server 2008 (Express) oder höher
  • MySql Version 3 und höher
  • PostgreSQL, DB2 ….

Rich Client Terminal Server / Citrix

  • Windows Server 2008 R2 RDP
  • 2 GB freier Festplatten-Platz

(Hinweis für die Berechnung des Speicherbedarfs; Jede Instanz benötigt zwischen 600 MB bis 950 MB Speicher.)

Unser Tool ist für Anwender eine der flexibelsten Lösungen zur Erstellung der E-Bilanz am Markt. Durch die individuelle Gestaltung der Benutzeroberfläche und die intuitive Handhabung bestehen keine Hindernisse. Unabhängig vom eingesetzten ERP System können Sie direkt durchstarten.

Linuxversion

Wir stellen Opti.Tax auch als Linuxversion zur Verfügung. Dadurch wird eine Integration in Serverlandschaften mit dem Open Source Kernel problemlos möglich. Da insbesondere Unternehmen mit hohen Sicherheitsstandards vermehrt auf Linux setzen, können wir so eine sichere und dabei flexible und einfache Lösung für die E-Bilanz anbieten.

Flexibilität

Aktuell gibt es kein E-Bilanz Tool, das so universell einsetzbar ist wie Opti.Tax. Denn indem wir auf Java gesetzt haben, stellen wir eine Lösung vor, die von den Clientsystemen unabhängig ist: Als Multiuser-Serverversion lässt sich das Tool von jedem beliebigen Endgerät bedienen – sofern ein JavaScript-fähiger Browser vorhanden ist.

OEM Version für Partner

Bisher haben sich bereits über 50 Partner davon überzeugen können, dass Opti.Tax als OEM Version die Premiumlösung für die E-Bilanz darstellt. Die Integration im jeweiligen Branding des Partners und die problemlose Einbindung in alle bestehenden ERP Systeme sind Qualitätsmerkmale, die auch Sie überzeugen können? Dann setzen Sie sich mit uns in Verbindung!

Elektronische Übermittlung von Bilanzdaten gem. § 5b EStG (E-Bilanz)

Nach § 5b EStG haben bilanzierungspflichtige Steuerpflichtige ab dem Kalenderjahr 2013 bzw. dem Wirtschaftsjahr 2013/2014 den Inhalt der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz durch Datenfernübertragung elektronisch zu übermitteln.

Die Übermittlung erfolgt mit Hilfe der eXtensible Business Reporting Language (XBRL), dass die Finanzverwaltung als verpflichtendes Datenformat vorgegeben hat. Die Vorgaben schlagen sich in den Taxonomien wieder, mit denen die E-Bilanz zu übermitteln ist. Eine Taxonomie ist ein Datenschema, welches abschließend alle Positionen der Übermittlung definiert (Anwendungsschreiben des BMF „Elektronische Übermittlung von Bilanzen sowie Gewinn- und Verlustrechnungen; Anwendungsschreiben zur Veröffentlichung der Taxonomie“ vom 16. 11. 2011 – IV A 7 – O 2200/09/10009:001, BStBl. I 2011 S. 1063).

Die Taxonomien – Kern, Ergänzungs- und Branchentaxonomien – bestehen aus einem GCD-Modul und einem GAAP-Modul. Das Stammdaten- oder GCD-Modul beinhaltet zahlreiche Informationen zur E-Bilanz, zum Bericht und zum Unternehmen. Das GAAP-Moduls betrifft einerseits die Bilanz, die Gewinn und Verlustrechnung, Anhang mit Anlagenspiegel, Lagebericht sowie die Ergebnisverwendungsrechnung; andererseits aber auch Teile der steuerlichen Gewinnermittlung wie Kapitalkontenentwicklung für Personengesellschaften, Gewinnermittlung für besondere Fälle (Spartenrechnung) sowie weitere Elemente der steuerlichen Gewinnermittlung (außerbilanzielle Hinzurechnungen/Abrechnungen).

Nach § 51 Abs. 4 Nr. 1 b EStG wurde die Finanzverwaltung ermächtigt, den Mindestumfang der nach § 5 b EStG zu übermittelnden Bilanzen und GuV festzulegen.